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Hausbau-Serie: Das Hausbau-Tagebuch von Gerald Vukits. Witzig und informativ! Aktualisierte Fassung!

Selbstironisch berichtet der Autor über den nervenaufreibenden Bau seines Einfamilienhauses und über „gefährliche“ Diskussionen mit seiner Ehefrau während der Bauphase. Dazu verrät er, ob er den Hausbau im Nachhinein bereut und was er anders machen würde. Profitieren Sie von den wertvollen Tipps, die Ihnen nun, bei Ihrem Bauvorhaben, helfen könnten, sehr viel Geld, Zeit und Nerven zu sparen. Dieses, aus der Sicht eines Kunden geschriebene, Werk, ist jedenfalls ganz anders, als ein vielversprechendes Werbeprospekt.

Jede Woche ein neues Kapitel.

Vorwort

Wir schreiben das Jahr 2018, und ich aktualisiere dieses Werk...
In den Jahren 2006/2007 ließ ich für meine kleine Familie (und natürlich auch für mich selbst) ein Einfamilienhaus errichten. – Aber erst jetzt kann ich über alles sprechen…

Während dieses Hausbaus schrieb ich ein einigermaßen emotionales Tagebuch, das Sie hier nachlesen können. Kurzum: Eine partnerschaftliche Beziehung, die einen Hausbau verkraftet, hat tatsächlich die besten Chancen, „bis in alle Ewigkeit“ zu halten.
Außerdem erfahren Sie, wie ich heute ­– mehr als zehn Jahre danach ­– die Sache mit dem Haus sehe und ob ich es bereue, gebaut zu haben.

Meine Frau und ich entschieden uns für folgende Fremdleistungen:
Ein Ziegelmassivhaus, rund 130 Quadratmeter Wohnnutzfläche (Erdgeschoss, Obergeschoss) mit Vollkeller.
·         Aushub und Fundamentplatte
·         Keller, Kamin
·         Erdgeschoss: belagsfertig
·         Obergeschoss: belagsfertig
·         Installationen: Elektro, Sanitär, Heizung
·         Dachstuhl, Dachdeckung
·         Spengler-Arbeiten
·         Fenster, Außentüren
·         Fassade etc.
Die Endfertigung (Bodenbeläge, Ausmalen etc.) wollten wir selbst machen.

Nach mehr als sechs Jahre langen Recherchen und zahlreichen Verhandlungen ist es meiner Frau und mir 2006 gelungen, unser vollunterkellertes Einfamilienhaus (mit Garten) zu einem sehr günstigen Preis errichten zu lassen.
Alle Zahlungen für unseren Hausbau sind belegbar.
Unser Haus wurde mit Markenprodukten (z.B. Wienerberger Planziegeln) errichtet.

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Meine Ehefrau und ich haben uns, als wir vor der Entscheidung standen, zwar letztendlich für ein Ziegelmassivhaus entschieden und gegen ein Fertigteilhaus. Und wenn wir heute noch einmal bauen „müssten“ („dürften“, „könnten“...), dann würden wir uns wohl wieder für ein Ziegelhaus in Markenqualität vom Baumeister entscheiden.

Aber, und da muss man fair bleiben: Es gibt – auch jetzt – interessante Angebote am Fertigteilhaus-Sektor! Inzwischen durften wir zahlreiche „Nachbarn“ kennen lernen, die von ihren Fertighäusern geradezu schwärmen.

Fertigteilhaus oder Ziegelhaus?

Der – damalige – Ist-Zustand:
Zwei Erwachsene (35+) und zwei Kinder (4 und 6 Jahre alt) in einer 60-Quadratmeter-Altbauwohnung auf Miete. Davon knapp die Hälfte Stauraum.
Der Soll-Zustand:
130 Quadratmeter Wohnfläche auf zwei Etagen in einem eigenen Haus mit Garten. Unser Traum!
Das Grundstück war bereits vorhanden! Grundstückpreis damals: ca. 240 Euro pro Quadratmeter.
Durch berufliche Unregelmäßigkeiten meinerseits musste der Haus-Traum immer wieder „um ein paar Monate“ aufgeschoben werden. Das Leben ist eben eine Achterbahn.

Doch recherchiert haben meine Frau und ich all die Jahre hindurch. Das heißt: Mindestens 48 Kostenvoranschläge. 27 Haus-Modelle zeichnen – und dann wieder, von der jeweiligen Firma, gratis umzeichnen lassen. 287 eigene Haus-, Garten-, Pool-, Baum- und Blumen-Entwürfe. Dazu zwei „äußerst einfache“ Hausbau-Computer-Programme, bei deren Handhabung sich meine Frau und ich vor lauter Ungeduld beinahe zerfleischt hätten. Unglaublich, zu welchen Kraftausdrücken wir beide fähig sind …

Im österreichischen Musterhauspark „Die blaue Lagune“ waren meine Frau und ich so oft, so dass wir dort bereits als Fremdenführer arbeiten könnten.

Was ich sagen will: Meine Frau und ich, wir kannten uns wirklich aus damals! Wir wussten alles über die Baubranche. Wirklich alles! Das einzige, was wir noch nicht ganz genau wussten, ist, ob Fertighaus oder Ziegelmassivhaus. Beziehungsweise, ob Keller oder Dachboden als Stauraum. Bzw. ob ... na ja. Zugegeben: Das sind keine unwesentlichen Fragen vor einem Haus-Projekt.

Dafür – und jetzt beginnt das Tagebuch eigentlich erst… ­– wissen wir aber schon ziemlich genau, dass wir im Wohnzimmer nicht nur Fenster, sondern auch sehr viel Weiß haben wollen und zwei Kinderzimmer. – Die Kinderzimmer allerdings nicht im Wohnzimmer.
Unbedingt wollen wir eine möglichst unmöglich aufzubrechende Eingangstüre.
Meine Frau wünscht sich obendrein eine Küche in der Preiskategorie eines Mittelklassewagens. Der finanzielle Widerspruch: Ich wünsche mir einen Fernseher in der Größe eines Mittelklassewagens, mit Home-Cinema-System und „Dolby-Sehrlaut“ – also etwas, das heutzutage doch viel wichtiger ist als eine Küche.
Und unsere beiden Töchter, die wünschen sich einen ... was wünschen die sich eigentlich? Ach ja: einen Pool! Wegen Eislaufen im Winter.

Hätten wir damals gleich eines der ersten Haus-Angebote, das uns keck ins Haus flatterte, angenommen, hätten wir wohl um etwa 130.000 Euro mehr bezahlt!
Das machen viele, ich weiß es. Aber durch unsere zähen Recherchen und unverbindlichen Preis-Verhandlungen sind wir jetzt bei jenem Preis angelangt, den unser Haus – aus unserer Sicht – kosten darf. Und dieser Preis ist uns wesentlich lieber.

Wir haben uns wirklich wunderschöne Fertighäuser angeschaut. Mal im Frühjahr. Dann wieder im Herbst. Herrlich! Doch beim Spaziergang an der „Alten Donau“ in Wien – also ziemlich weit weg vom Fertighauspark – haben wir einmal hinter einem Zaun beobachtet, wie ein Mensch sein Fertighaus einfach abgerissen und in Stücke zerlegt hat.
Das mag nichts bedeuten. Klar. Aber uns hat das irgendwie gar nicht gefallen.

Dabei waren meine Frau und ich einst hellauf begeistert, wie günstig doch so ein Fertighaus ist. Ich sage es ganz ehrlich: Wir sahen dieses überaus „nett geschminkte“ Häuschen und den damit verbundenen, lachhaften Preis in diesem bunten Werbefolder mit dem Titel „Aktion!“ – und wollten auf der Stelle unterschreiben fahren.
Jedoch: Irgend so ein, von einem Dritten hastig alarmierter, Spielverderber aus unserem Bekannten-Kreis hat uns dann eine kleine Aufstellung gemacht, welche Posten in diesem „sensationellen“ Preis leider noch nicht enthalten sind.

„Wir brauchen ohnehin keinen Aushub und keine Fundamentplatte! Und die paar Zuleitungen zum Haus lege ich mir selbst“, versuchte ich meinem alarmierten Bekannten anfangs noch zu entgegnen.
Aber seine Argumente wirkten einfach überzeugender – vor allem auf meine Frau. Komischerweise nickte ihr Kopf immer nur dann, wenn er sprach und ich schwieg.

Unser Bekannter erwähnte auch, dass man Fußböden und Stiegen eigentlich nur dann benutzen sollte, wenn auch ein Belag drauf ist.
Und er schwor Stein und Bein, dass ein Stiegengeländer absolut ein Ding der Notwendigkeit sei – vor allem dann, wenn man kleine Kinder hat. Und immer wieder buchstabierte er dieses hässliche Wort: „Zusatz-Kosten“.
Hm ...?

Als dieser Bekannte dann auch noch ungefragt zusammenfasste: „Zu diesem Preis im Werbefolder kommt wahrscheinlich etwa noch einmal das selbe dazu, bis alles wirklich fix und fertig ist!“, habe ich ihn mit einer gedanklichen Rechten aus unserer 60-Quadratmeter-Wohnung hinausgeschmissen.
Und meine Frau gleich mit.
(Kleiner Scherz, Schatz.)

Derzeit tendieren meine Frau und ich zu einem Ziegelmassivhaus aus robuster Baumeister-Hand. Meine Frau tendierte eigentlich schon immer dazu. Ich immer wieder.
Unsere Vorstellung: Außen fix und fertig, inklusive Spenglerarbeiten, Kamin und so. „Geschenkte“ Küche brauchen wir keine. Auch die Alarmanlage suchen wir uns lieber selbst aus – allerdings erst dann, wenn auch etwas drinnen steht, in unserem Haus. Estrich, Innenputz und Spachtelarbeiten bitte im Preis mit inbegriffen.

Elektro-Leitungen und Sanitär-Installationen? Soll ebenfalls lieber irgendein Fachbetrieb machen (Stichwort: Versicherung). Ausmalen (weiß) und Fußböden (Ahorn oder so) verlegen können wir zwar nicht wirklich, wollen wir aber trotzdem selbst tun. Sanitär-Geräte kaufen wir sozusagen „Last-minute“ im Heimwerkerzentrum.
Einrichtung, Vorhänge, Blumenvase und Gartengestaltung? Kommt alles. Irgendwann!
Gartenzaun – sinnvoller Weise erst nach den Haubau-Arbeiten. Vielleicht macht’s ja in der Zwischenzeit ohnehin unser genervter rechter Nachbar.
In den nächsten Tagen werden wir den, uns zuletzt empfohlenen Baumeister zum ersten Mal persönlich treffen und ihn „interviewen“.
Ich hoffe, er "überlebt" es...

Die Provision des Verkaufsberaters

Mir persönlich ist es vollkommen egal, ob der manierliche Verkaufsberater im Fertigteilhaus eine Provision von 3, 4 oder 5 Prozent bekommt. – Solange ich es nicht weiß …

Einmal ging ich mit einem wirklich netten Verkaufsberater halb-privat Essen. Nach dem dritten Bier erzählte er mir etwas von etwa 4 Prozent Verkaufsprovision. Für ihn.
Das war sein großer Fehler.

Reflexartig ersuchte ich ihn um seinen eleganten Firmen-Kugelschreiber und begann noch auf der Tisch-Serviette zu rechnen. Wir waren damals relativ knapp vor der Vertragsunterzeichnung, und der Verkäufer hatte bis zu diesem Zeitpunkt im Prinzip folgendes für uns gemacht:

Erstens: Ein persönliches Erstgespräch von etwa 45 Minuten Dauer, zu dem er uns gebeten hatte.
Zweitens: Drei bis vier weitere Telefonate von jeweils etwa sieben Minuten Dauer.
Drittens: Einen Haus-Entwurf am Computer zeichnen.
Viertens: Einmal „ein bisserl“ umzeichnen.
Fünftens: Ein persönliches Zweitgespräch von etwa 70 Minuten Dauer, inklusive Angebots-Überreichung.

Für diese Leistungen waren wir „Durchschnitts-Verdiener“ nicht bereit, für ein „halbfertiges“ Haus eine Provision von mehr als 7.000 Euro zu bezahlen.
Und sein treuherziger Nachsatz, dass er doch ein „selbständiger Unternehmer ohne ein nennenswertes Fixum“ sei, war mir relativ egal. Ich ersuchte den Kellner um die Rechnung, bezahlte, sagte „Adieu“, ging und kam nie mehr wieder.

Wenig später gelang es mir, ein wesentlich günstigeres Gegenoffert einer anderen Firma einzuholen.
Kurz darauf erfuhr ich von nahezu „abenteuerlichen Preisnachlässen“ bei Fensterfirmen etc.. Ich kam auf den Geschmack und wurde geradezu zum Rabatt-Jäger.
Ich finde: Jeder soll verdienen, aber keiner soll draufzahlen.

Meine Frau und ich sind nach wie vor der Überzeugung, dass wir uns, durch unsere äußerst hartnäckigen Recherchen, gut und gerne bis zu 130.000 Euro erspart haben. Wenn nicht, noch mehr! Wenn man sich diesen Betrag als langfristigen Kredit aufnimmt, sprechen wir wohl von mehr als 200.000 Euro!

Es soll ein Ziegelmassivhaus sein

„Welches der beiden Kinderzimmer würdest du denn gerne haben?“, fragte ich meine Vierjährige im Musterhaus. 
„Das rechte!“, antwortete sie wie aus der Pistole geschossen. 
„Warum denn das rechte?“, fragte ich, und sie antwortete: 
„Weil da ein Regenschirm drinnen steht ...“
Wir durchleben eben gerade die „Mary-Poppins-Phase“ ...
Gott sei Dank wählte meine Sechsjährige zur selben Zeit das linke Zimmer als ihre ganz persönliche Ideal-Location unseres neuen Hauses – somit waren die Würfel gefallen.

Jetzt wissen wir endlich, wie wir bauen:

130 Quadratmeter Ziegelmassivhaus, auf zwei Etagen. Voll unterkellert.

Ja, wir waren im Fertigteilhaus-Musterhaus-Park schmökern, aber: Bauen wollen wir nun doch lieber mit Markenziegeln.
Jedes Kinderzimmer ist ungefähr 14,56 Quadratmeter groß. Das Schlafzimmer der Eltern ist gerechterweise etwas kleiner – etwa 11 Quadratmeter. Dafür ist das obere Bad super. Unsere Erkenntnis: Oben sehen die 130-qm-Einfamilienhäuser praktisch alle gleich aus: 3 Zimmer, ein Bad, eine kleine Galerie. Punkt. Aber, achten Sie auf die Höhe des Kniestocks: Ab 1,50 Metern Höhe wird’s wohl ziemlich optimal.

Wir haben – gegen den Willen meiner Frau, „weil es dann im ganzen Haus stinkt“ – eine offene Küche geplant (aus Platzgründen), daneben gleich den Esstisch (aus Weggründen) für sechs bis acht Personen mit Blick in die Küche bzw. in den Garten (je nach Gericht …).
Zwei Badezimmer (eines oben, eines im Erdgeschoss) – weil: eine Frau und zwei heranwachsende Töchter, sowie ein Familienvater, der sich auch weiterhin ganz gerne hie und da waschen möchte. Und zwar ohne „Publikum“.

Ein Badezimmer mit „Erlebniswelt-Badewanne“ und Dusche im Dachgeschoss für die drei „Mädels“. Und ein Badezimmer „nur“ mit Dusche (im Erdgeschoss, für den Papa).
Warum zwei Badezimmer?
Nun, angenommen, es ist 6.15 Uhr morgens (also ohnehin schon viel zu spät ...), die Töchter wollen sich für die Schule (und später einmal für die Jungs) frisch machen, die Mama fürs Büro, und der Papa für ... den Spiegel. Spätestens um 6.45 Uhr sollte alles erledigt sein. Das geht sich mit einem einzigen Badezimmer niemals locker aus! Papa braucht in der Früh allein schon mindestens 30 Minuten, bis er die ihm farblich zustehende Zahnbürste findet.
Nicht zu vergessen: Zwei von den Badezimmern abgetrennte WCs mit kleinen Handwaschbecken.

Allerdings ...:
Leider kein Balkon – da für uns zu teuer. – Außerdem: ohnehin Terrasse und Garten.
Leider kein Erker – da für uns zu teuer.
Außerdem: ohnehin große Fenster.
Leider (noch) keinen offenen Kamin – da für uns zu teuer. Es gibt aber ohnehin Kaminfeuer-DVDs für den Fernseher…

Dieser Tage treffen wir unseren Bau-Berater mit dem Preis für unser – belagsfertiges – Haus inklusive Keller. Ich hoffe, uns trifft nicht der Schlag.

Das Angebot

Jetzt haben wir das Ziegelmassivhaus-Angebot für unseren Hausbau. Kurzum: Wenn wir bereits vor etwa zwei, drei Jahren gebaut hätten, hätten wir (woanders) wesentlich mehr bezahlt. Ich habe keine Ahnung, warum. Außer, vielleicht deswegen, weil die eine Firma mit uns viel mehr verdienen will und die andere weniger.

Das jetzige Angebot erscheint uns – nach all dem, was wir bereits erlebt haben – relativ vernünftig zu sein. Größtenteils jedenfalls. Über die 10-prozentige Anzahlung etwa, wird man sich noch ein bisschen unterhalten müssen. Denn was, wenn sich die Baufirma am Tag nach unserer Geld-Überweisung zu einer Konkurs-Einreichung entschließen sollte?
Andererseits würde unsere, jetzt ins Auge gefasste, Firma auf eine (kostenpflichtige) Bank-Garantie verzichten.
 
Die folgenden Leistungen sind im Angebot gelistet:
 
·         Der Kellerrohbau (gemauert!) zuzüglich zweizügigem Kamin.
·         Der Wohnhaus-Rohbau, Dachgeschoss-Rohbau sowie Dachstuhl, Spengler und Dachdeckung.
·         „Fertigstellungsarbeiten“ wie etwa Isolieren, Verspachteln, Innenputz und Estrich etc..
·         Die Heizung (Fußbodenheizung im Erdgeschoss), Elektroinstallation, Sanitär-Installationen, Fenster.
 
In jedem Fall dazu kommen noch die Kosten für:
 
·         Aushub
·         Abtransport der Erde (die für die Aufschüttung des Grundes nicht verwendet wird)
·         Rollierung
·         Zuleitungen zum Haus
·         Eingangstüre (Eigenleistung)
·         Gartenzaun (Eigenleistung)
·         Innentüren (Eigenleistung)
·         Malerarbeiten (Eigenleistung)
·         Bodenbeläge (Eigenleistung)
·         Sanitärgeräte (Eigenleistung)
·         Fliesen (Eigenleistung)
·         Innen-Einrichtung (Eigenleistung)
·         Gartengestaltung (Eigenleistung)
·         Etc.

(Beträge werden hier keine genannt, da sie nicht mehr aktuell wären; Anmerkung)

Der Bauplan

Die letzten Vorbereitungen für den Bauplan …

Noch ein bisschen etwas verändert haben meine Frau und ich in den vergangenen Wochen an unserem geplanten Hausprojekt – und zwar mit unserem neuen 3D-Computer-Hausplaner für 19,99 Euro. Ganz kennen wir uns damit zwar noch nicht aus, aber alles Wesentliche ist am Bildschirm klar erkennbar. Zum Beispiel mein Fernseh-Eck.

Dieses „Herumspielen“ mit dem Computer-Hausplaner zahlt sich wirklich aus. Man kommt immer wieder auf neue Dinge drauf: Auf neue Kraftausdrücke einerseits, aber auch auf so manche nette Haus-Verbesserung!

Meine Frau ist eine wunderbare Computerhaus-Planerin! Ich finde: Wir Männer sollten derlei Planungen überhaupt den Frauen überlassen! Frauen denken da irgendwie praktischer.

Bestes Beispiel: Da, wo ich im Wohnzimmer ursprünglich eigentlich meinen mindestens 4 Mal 2 Meter großen, pompösen Flachbildschirm-Fernseher haben wollte, sind jetzt schlichte Schränke und Regale eingezeichnet. An so etwas habe ich ja bislang überhaupt noch nicht gedacht. Ich dachte, Bücher und Vasen gehören auf dem Dachboden verstaut.
Jetzt sollen die Einreichpläne gezeichnet werden, damit die Sache so richtig ins Laufen kommt.

Unser Einreichplan wird gezeichnet

Mit der Fertigstellung des Plan-Entwurfes rechnen wir in etwa 14 Tagen. Dann könnten wir noch etwas verändern, wurde uns versichert, nur wissen wir beim besten Willen nicht mehr, was.

Nach unserem schriftlichen Okay wird der finale Einreichplan gezeichnet und bei den zuständigen Behörden eingereicht. Inklusive aller Gebühren, Neben-Gebühren und Neben-Neben-Gebühren.

Das heißt: Bisher haben wir noch keinen Bau- bzw. Kaufvertrag unterschrieben. Noch sind wir nicht verschuldet.

Nach all‘ meinen Erfahrungen als Journalist bin ich extrem vorsichtig. Wir gehen lieber Schritt für Schritt vor. Man lernt ja jeden Tag etwas dazu. Ein Baumeister, ein Haus-Verkäufer, diverse Handwerker etc. können zwar sehr schlau sein, aber wenn Sie, der Kunde, möglichst umfassend informiert sind, dann können Sie mindestens ebenso schlau sein! Die Situation am Bau ist nicht immer rosig. Auch dort gibt es Arbeitslose.

Erkundigen Sie sich auch bei Ihrem Finanzierungs-Berater, wann Sie keine (!) Eintragungsgebühr ins Grundbuch bezahlen müssen! Leisten Sie keine Anzahlungen. Zahlen Sie erst nach dem jeweiligen Baufortschritt!

Quasi „in letzter Minute“ (unmittelbar vor dem Planzeichnen) bekamen wir noch einen ganz guten Tipp: In den Schlafräumen im Obergeschoss keine (teureren) Dachflächenfenster, sondern: „Normale“, allerdings breitgezogene Wand-Fenster – die sich bei einem Kniestock von mindestens 1,50 Metern ganz gut ausgehen. Diese Fenster sehen aus wie langgezogene Rechtecke. – Ideal für Schreibtische darunter (Lichteinfall). Personen, die am Schreibtisch arbeiten, starren in Gedankenpausen dann nicht an die stumme Wand, sondern können direkt aus dem Fenster blicken. Und bei blickdichten Vorhängen kann’s der Nachbar nicht einmal sehen.

Nach dem Entschluss zur Fertigung des Einreichplanes fühlen wir uns irgendwie erleichtert. Eine große Planung (mit vielen Änderungen) ist abgeschlossen. Die Sache kommt so richtig ins Rollen.

Nun kümmern wir uns um die Fenster und Installationen. Bei den Fenstern und Außentüren wollen wir einen Rabatt von 70 Prozent. Der Slogan „Geiz ist geil“ gefällt uns zunehmend.

Mein „Kampf“ bei der Baubehörde

Super! Der Einreichplan ist gezeichnet. Doch, bevor wir für den Plan-Zeichner Geld gaben, ging meine Frau mit diesem Plan zur Behörde. Und zwar zu jener, die für die Wohnbauförderung zuständig ist. Wir wollten wissen, ob wir, wenn wir so bauen, die Wohnbauförderung auch tatsächlich ausbezahlt bekommen.
Die Antwort war eindeutig: „Nein!“

„Warum nicht?“, wollte meine Frau wissen.
„Um etwa sechs Quadratmeter zu groß!“

„Warum zu groß? Was sollen wir ändern?“
Die Antwort war keine wirkliche Hilfe.
Na toll …!

Natürlich fand ich, dass dieser, von meinem Steuergeld finanzierte „Beamte“, zu einer vollinhaltlichen, unmissverständlichen Begründung seiner konsequenten Weigerung verpflichtet ist. Ich rief ihn an. Doch der Magistrats-Bedienstete sah das keineswegs so. Er meinte relativ entspannt, mein Baumeister müsse doch wissen, wie er bauen darf, damit wir die Wohnbauförderung bekommen.

Ich entgegnete: „Sie, als Behörde, können mich doch nicht an irgendeinen Baumeister verweisen! Sie müssen mir doch Auskunft erteilen!“
„Tu ich eh“, sagte die andere Seite.
Allerdings nur, so viel sie musste ...
Wir begannen, uns im Kreis zu drehen. Dann war das Telefonat beendet. Denn ich legte erzürnt auf.

Meine Frau und ich vermuteten einen ganz bestimmten „Fehler“ im Plan; eine, an sich nicht restlos nachvollziehbare Kleinigkeit, und wir sagten zum Planzeichner: „Bitte, kostenlos umzeichnen! Denn das hätten eigentlich Sie wissen müssen!“
Gesagt. Getan.

Und dann tat ich das, was ein Mann einfach tun muss: Ich zog meine John Wayne-Cowboystiefel an, setzte meinen Cowboyhut auf, steckte meinen Colt ein ... Quatsch: Ich setzte mich ins Auto und fuhr hin zu diesem Beamten oder Vertragsbediensteten; was weiß ich. Entschlossen wie Old Shatterhand stieß ich seine Bürotüre auf, trat ein und breitete den, nun in einem Detail korrigierten, Plan auf seinem Tisch aus. Meine Augen funkelten ihn an: „Geht’s jetzt? Kriegen wir jetzt die Förderung? Und wenn nicht, warum nicht?“
Meine Hände ballten sich zu Fäusten.
Die Hauptschlagader trat aus meinem Hals und pochte wie wild.

Ich war dermaßen in Kampfesstimmung bei diesem Beamten – also, wenn da jetzt wer hinter mir ins Zimmer gekommen wäre, ich hätte mich wahrscheinlich umgedreht und ihm eine reingehaut. Einfach so. Genau, wie der Old Shatterhand damals in den berühmten Winnetou-Filmen.
Der Beamte aber sagte: „Ja, so geht es!“

Nun erklang in meinem Geiste die berühmte, friedvolle Winnetou-Melodie. Ich nahm meinen Plan, faltete ihn und reichte dem Beamten meine Hand zum Gruß. Meine rechte Augenbraue war hochgezogen. – Fast so, wie bei Old Shatterhand.
Für mich stand fest: Ich habe einen großen Kampf gewonnen. Ich lief die Treppen hinunter, schwang mich in meinen Straßen-Esel, achtete auf etwaige Verfolger, und fuhr zurück, direkt zu meiner Squaw.
Die ist jetzt natürlich wahnsinnig stolz auf mich.
Die nächste Hürde kann ruhig kommen!

PS: Wir waren deshalb etwas zu groß, weil ein 6,51 Quadratmeter großer Raum im ersten Stock als Abstellraum deklariert war. Hingegen, ein „Dachbodenzimmer“ mit einer T-30-Türe wird offensichtlich nicht zu unserer Wohnfläche gezählt.

Der Kaufvertrag ist unterzeichnet

Vor ein paar Minuten habe ich den Haus-Kaufvertrag unterzeichnet. Darin fand sich zu meiner Überraschung wesentlich weniger Text, als in den Versicherungsbedingungen für eine kleine Haushaltsversicherung mit einer Monatsprämie von 9 Euro.

Ich habe vorher nicht gewusst, wie ich nach der Vertragsunterzeichnung für unser Haus reagieren würde; ob ich jubelnd durch die Straßen laufen und vor lauter Freude eine Polizistin küssen würde oder nicht ...

Mir geht es jetzt jedenfalls wie vorher: Neutral. Kein Laufen. Kein Jubel. Kein Kuss. Die Anspannung war einfach viel zu groß. Jetzt habe ich sozusagen die Nachwehen.

Zwei Haus-Anbieter kamen ins „Finale“. Einem ausgesprochen netten Vertreter musste heute abgesagt werden. Dies ließ ich aber lieber meine Frau via Telefon erledigen. Frauen sind da offenbar härter. Ich brachte es jedenfalls nicht übers Herz. Was letztendlich aber auch mir irgendwie einleuchtete, war: Es können definitiv nicht beide Baufirmen für uns bauen.

Obwohl ich auch daran kurz mal dachte: Jeder baut einfach das, wo er ein bisserl günstiger ist ...

Wie berichtet, haben wir uns für ein Ziegelmassivhaus (Wienerberger-Planziegeln) mit Vollkeller entschieden. Rund 130 Quadratmeter Wohnnutzfläche auf zwei Etagen (Erdgeschoss, 1. Stock).
„Kleinigkeiten“ wie Innenwände anmalen oder Fußböden verlegen machen wir in Eigenregie.

Der Baumeister reicht unseren Plan ein, und dann sind die Behörden am Zug. Bis zur Baugenehmigung wollen wir uns um die Fenster und Installationen kümmern. Um viel mehr haben wir uns momentan nicht zu kümmern. Die Sache ist im Laufen, und das ist gut so.

Wenn ich bloß daran denke, dass diese jahrelange, mühsame Planungsphase jetzt endlich abgeschlossen ist, dass dieser nervenaufreibende, monatelange Wahnsinn vorbei ist, dann nehme ich meine Frau gleich an der Hand und führe sie in die nette Pizzeria gleich ums Eck.
Prost! Mahlzeit!

Fortsetzung folgt nächste Woche!

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